Das aedium®
Herzlich Willkommen im aedium®, dem einzigartigen Bauherrenberatungszentrum bei Berlin.
In unserem Haus finden Sie alles rund ums bauen.einrichten.wohnen. Dabei helfen Ihnen die Ausstellungen von über 45 verschiedenen Gewerken auf drei Etagen Ideen für Ihr neues Zuhause, Ihre renovierte Wohnung oder Ihren ausgebauten Dachboden zu entwickeln.

Die Idee des aedium® ist es ein umfangreiches Netzwerk aller Firmen zu bilden, die beim Hausbau, Einrichten oder Wohnen benötigt werden. Dieses Netzwerk bietet Ihnen die Möglichkeit bei der Umsetzung Ihrer Ideen alle Experten gleichzeitig an der Hand zu haben.
Wir suchen ständig nach neuen Mietern, um unser Netzwerk zu erweitern. Wenn Sie ein außergewöhnliches Produkt hoher Qualität anbieten, das in unserem Haus noch nicht zu finden ist und Sie Teil dieses umfangreichen Netzwerks werden wollen, kontaktieren Sie uns gerne.
Darüber hinaus ist das aedium® mit regelmäßigen Kinder- und Babyschwimmkursen der Schwimmschule sowie verschiedenen künstlerischen und kulturellen Events ein Veranstaltungshaus, das mehr bietet...
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Die ungewöhnliche Vielseitigkeit des aedium® lässt sich in ihrer Komplexität nur schwer beschreiben. Und so ist der Besuch nicht nur für Bauherren ein Muss, sondern auch für jeden Kunst und Kultur-Interessierten.
Keine weiteren Ermittlungen
Toter Erpresser gestern obduziert / Der Berliner wollte sich offenbar anzünden
HENNIGSDORF - Was den 26-jährigen Berliner angetrieben hat, der am Mittwoch in Hennigsdorf Selbstmord beging, wird sich wohl niemals restlos klären lassen. Die Polizei hat gestern zumindest alle Kräfte von dem Fall abgezogen und die Ermittlungen beendet. Zuvor hatten die Potsdamer Gerichtsmedizin das Obduktionsergebnis bekanntgegeben. Demnach ist der Tod durch Erhängen eingetreten. Hinweise auf Drogen oder Alkohol habe es keine gegeben, war gestern vom Neuruppiner Polizeisprecher Toralf Reinhardt zu erfahren.
Der Leichnam wurde gestern den Angehörigen übergeben. Zu ihnen hatte die Polizei Kontakt aufgenommen. Zu der angekündigten Befragung über mögliche Hintergründe der Tat sei es nicht mehr gekommen, so Reinhardt. Auch die Wohnung des Berliners hat die Polizei nicht mehr durchsucht. Mit dem Tod des Mannes, der gedroht hatte, das Aedium-Geschäftshaus an der Ruppiner Chaussee in die Luft zu sprengen, gebe es keinen strafrechtlichen Grund mehr für weiterführende Ermittlungen.
Im Aedium wurde am Tag noch der Tat wieder weitgehend normal gearbeitet, soweit es die Umstände zuließen. „Die tragischen Ereignisse des Vortages waren natürlich Gesprächsstoff“, berichtet Michael Göckeritz, der zusammen mit Uwe Junge Geschäftsführer des Bauherrenhauses ist. „Wir hatten unseren Mitarbeitern freigestellt, zu Hause zu bleiben, aber es sind alle gekommen.“
Was die Polizei bis zum Schluss nicht erklärte, nämlich, warum der junge Mann ausgerechnet das Aedium aufsuchte, ist von Uwe Göckeritz zu erfahren: „Er hat einer Mitarbeiterin im Hause und deren Schwester seit zwei Monaten nachgestellt.“ Dass er keine Chance hatte, wollte er offenbar nicht wahrhaben. Zudem soll er seine Arbeit bei einem Fruchtgroßhandel verloren haben. Vermutlich gab es aber einen neuen Job in Norwegen. Denn als er am Mittwochnachmittag im Aedium auftauchte, forderte er die Mitarbeiterin auf, mit ihm zu gehen – sofort.
Das Unheil nahm seinen Lauf, als der Mann sich weigerte, das Gebäude zu verlassen. Der herbeigerufenen Polizei erklärte er, eine Bombe dabei zu haben. Alle Mitarbeiter verließen daraufhin, ohne von ihm aufgehalten zu werden, das Haus.
Vermutlich wollte er sich jedoch nach dem Scheitern seines Vorhabens selbst anzünden. Darauf deuten zumindest ein Kanister mit Dieselkraftstoff und ein Feuerzeug hin, die die Beamten am Ende im Foyer vorfanden. Erst als das nicht klappte, habe er sich erhängt, vermuten die beiden Geschäftsführer.
Die Polizei sei sehr professionell vorgegangen. Bei dem mehrstündigen Einsatz sei nichts kaputt gegangen, sagt Michael Göckeritz. Die Mitarbeiter des Aediums hoffen nun, dass wieder Normalität einzieht. Deshalb wurden auch die nächsten kulturellen Veranstaltungen, die am 28. und 30. April stattfinden sollen, nicht abgesagt. „Wir haben eigentlich mit der ganzen Sache nichts zu tun“, erklärt der Geschäftsführer. „Was sich hier ereignet hat, tut uns natürlich sehr leid“, fügt er an. „Wir bedauern, dass ein junger Mensch auf diese Weise aus dem Leben geschieden ist. Seiner Familie gilt unser Beileid.“ (Von Ulrich Bergt)
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